muchas cosas y Montevideo otra vez
Es stank zwar weiterhin ganz ordentlich, aber nach langem Ueberlegen beschlossen wir, es dennoch zu versuchen und weiterzureisen, da alle konsultieren Experten der Meinung waren, der Gestank sei normal nach einem solchen Schaden. Da bemerkten Serena und Mathias, die Besitzer der Farm, wie preoccupado - besorgt - wir dennoch weiterhin waren. Natuerlich vorallem Flo, denn er kennt den Dicken in uns auswendig und auf seine Intuition ist Verlass. Sie vermittelten uns an einen gewissen Luis, Schrauber ihres Vertrauens und so tuckerte Flo am Freitag dahin und Hannes und ich spielten den Vormittag über mit der kleinen Cielo, zwei Jahre alt, wilder als Ronja Raeubertochter, bei Wind und Wetter barfuß und unten ohne und hocherfreut über die Anwesenheit des kleinen Amigo Hannes.
Luis bestätigte Flos Befuerchtungen, die Kupplung ist nicht stark genug fuer den Dicken und rutscht durch. Also haben wir bei Werner Bernheim reklamiert und nach einigem Hin und Her ist der Dicke nun wieder dort und wir haben schweren Herzens eine kleine Wohnung bezogen. Nicht gerade schick, aber dafuer nahe an der Werkstatt und wir sind halt auch sehr verwöhnt von unseren beiden ersten Unterkuenften. Denn nachdem wir bei Fede und Laura gewohnt haben, deren Haus ja schon wunderschoen war, sind wir noch fuer zwei Nächte zu Seba und Juan, letzterer ein Taenzerkollege von Laura und die beiden bewohnen ein ganz unglaubliches Haus und vermieten mehrere Zimmer über Airbnb. Die Bude ist so gross, dass Hannes sich dort zwei Tage lang verausgaben konnte, ohne einmal das Haus zu verlassen. Es gibt einen Tanzraum, dort durfte Helli beim Yoga mitmachen, eine Katze namens Uma mit blauen Hypnoseaugen, die freundlicherweise so faul war, dass Hannes sie ganz viel streicheln konnte, einen Hund namens Lana, der tagsüber mit seba, der eine Werbeagentur hat, ins Büro geht, einen Pflanzenraum, einen Malraum und überhaupt, es ist ein tolles Haus, gebaut 1918 und sehr herrschaftlich. Mit den beiden Gastgebern und der Dauergaestin Annabelle aus Deutschland, der es dort so gut gefaellt, dass sie voraussichtlich gar nicht mehr weggeht, wenn ihr Auslandssemester vorbei ist, haben wir einen sehr schoenen Abend verbracht und delikat gegessen. Aber als dann der Dicke (vermeintlich) fertig war, sind wir natürlich sofort los gefahren und waren irre erleichtert endlich aus der Stadt raus zu sein, auch wenn Montevideo nun wirklich ein sehr schöner Ort ist, an dem wir ja nun auch wieder sind und noch ein bisschen seine Schönheit genießen dürfen. Treiben uns viel rum, essen jeden Tag Kuchen, finden super Spielplätzen, gestern einen mit Pfau, wenn mal jemand hier sein sollte empfehlen wir die Escaramuza Buchhandlung, da kann man nämlich auch Kuchen essen und in eindrucksvoller Kulisse in Büchern stöbern. Kennen nun schon so einige kleine Lokale und haben auch schon ein Lieblingsbier, das lokale Cabeza, natürlich ein IPA.
Kleiner Nachtrag: sind wieder bei Seba und Juan, die etwas ranzige Bude hatten wir nur für zwei Nächte und waren dann auch nicht traurig da wieder auszuchecken, leider haben die Werkstatt Leute nicht das gemacht, was verabredet war und dann war der Dicke nicht bereit und wir etwas rat- und heimatlos. Doch als alte Locals, die wir mittlerweile ja nun sind, haben wir sehr schnell wieder Unterschlupf gefunden und Hannes war hochbegeistert wieder durch den Tanzraum zu flitzen und die Katze zu ärgern. Und wir waren sogar eingeladen und durften hier für umme übernachten. Waren irre erleichtert und nun alle doll Daumen drücken, dass wir in ein paar Stunden noch erleichterte sein werden und zwar im Dicken und auf der Straße....
Unser Zimmer bei Seba und Juan
Unser Zimmer auf der Farm
Musikpicknick im Dicken
Frosch fährt aufs Feld
Helli überprüft die Pflanzen für den Markt
Doppelschaukelspaß
Kind und Pfau unterhalten sich über die Farbe Blau
wenn man da saß war es gar nicht so verrückt
Vegan Wraps macht enorm leckere Kuchen, findet auch Hannes. Mas!
hier noch was für die Experten, das Ding muss es jetzt richten!
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